Cyber-Versicherung

 

Cyber-Angriffe drohen in allen digitalisierten Prozessen eines Unternehmens. Ob in der Verwaltung, dem Einkauf, der Auftragsverarbeitung, der Planung und Abwicklung sowie in allen Bereichen, in denen personenbezogene oder anderweitig sensible Daten verarbeitet werden.

Die Lösung hierfür ist in einer Cyber-Risk-Versicherung gegeben. Dabei gehören die nachfolgenden Bausteine aus unserer Sicht zur Mindestabsicherung:

  • Eigenschaden: Forensik, Wiederherstellung von Daten und Software
  • Betriebsunterbrechungsschäden
  • Haftpflichtansprüche Dritter
  • Benachrichtigungskosten bei Datenschutzverletzungen
  • Bußgelder wegen Datenschutzverletzungen, sofern gesetzlich zulässig
  • Schadenersatzansprüche aus Verzögerung der Leistung
  • Straf-Rechtsschutz
  • Krisenkommunikation, PR-Maßnahmen sowie Assistance-Leistungen rund um die Uhr
  • Vertrauensschadendeckung

Als Fachversicherer für die Druck- und Medienbranche haben wir in unserem Konzept diese Kriterien berücksichtigt. Sowohl die erforderlichen Bausteine, als auch die Sicherheitsvorschriften sind speziell auf die graphische Industrie abgestimmt und gehen weit über die üblichen Deckungskonzepte hinaus. Sorgen Sie vor mit unserer Cyber-Versicherung für die Druck- und Medienbranche.

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Wie laufen Cyber-Angriffe beispielsweise konkret ab?

  • Ein Mitarbeiter recherchiert auf einer infizierten Website. Unbeabsichtigt gelangt so ein Computervirus in das IT-System. Innerhalb weniger Tage sind alle Endgeräte kontaminiert und nach weiteren zwei Wochen plötzlich alle Daten unwiderruflich gelöscht. Nicht nur das Unternehmen selbst ist betroffen. Auch einige Geschäftspartner erleiden die gleichen Schäden. Ursache sind vermutlich infizierte E-Mails, mit welchen unabsichtlich die Schadsoftware weiterverteilt wurde.  
  • Per E-Mail-Anhang wird das Firmennetzwerk mit Ransomware infiziert und alle wichtigen Daten verschlüsselt. Binnen Sekunden reagieren die Rechner nicht mehr auf Eingaben. Die Hacker fordern ein Lösegeld für den Entschlüsselungscode.  
  • Hacker verschaffen sich über eine nicht ausreichend gesicherte Internetverbindung Zugang zum IT-System und ziehen Kundendaten ab. Kurz darauf wird ein Lösegeld gefordert. Als Beweis werden Auszüge der gestohlenen Daten unter dem Hinweis übersandt, dass diese Daten ebenfalls den Kunden übermittelt werden.

Cyber-Kriminelle geben sich als Mitglied der Geschäftsführung aus. Per E-Mail veranlassen Sie einen Mitarbeiter der Buchhaltung, einen größeren Betrag für einen Wareneinkauf zu transferieren. Der Betrag wird sofort abgehoben und kann nicht zurückgebucht werden.

Anhand dieser Beispiele ist zu erkennen, dass die Möglichkeiten für Kriminelle nahezu unerschöpflich sind. Nachdem ein hundertprozentiger Schutz nicht möglich ist, stellt sich die Frage, auf welche Weise ein existenzieller Schaden vom Unternehmen abgewendet werden kann.

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